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5 demonstrationen 17 märz 2007
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Internationaler Aufruf gegen den EPR Reaktor

EUROPÄISCHER APPELL

EUROPÄISCHER APPELL

DEMONSTRATIONEN GEGEN DEN EPR UND FÜR ALTERNATIVE ENERGIEN AM 17. MÄRZ 2007 IN 5 FRANZÖSISCHEN STÄDTEN (RENNES, TOULOUSE, LYON, STRASBOURG, LILLE).


Frankreich ist das Land mit dem höchsten Atomkraftanteil in der Welt. Die Energieversorgung in Frankreich ist staatlich bestimmt. Uns wurde in den 70er Jahren die Atomkraft verordnet. Ohne dass wir gefragt wurden, sind wir dadurch zu einer Ausnahmeerscheinung in der Welt geworden.

Wir haben 58 Reaktoren und produzieren Strom im Überfluss. Die Überschussproduktion wird an die europäischen Nachbarn verkauft, während wir die Abfälle behalten.

Nichts scheint die mächtige Atomlobby aufhalten zu können, die Frankreich, Europa und die Welt mit Atomkraft überziehen will. Dabei schreckt sie nicht davor zurück, die FranzösInnen für dumm zu verkaufen. Im April 1986, während Tschernobyl brannte, wurde ernsthaft behauptet, die radioaktive Wolke hätte an der Grenze angehalten.

Die Atomlobby plant jetzt den Bau eines neuen Atomreaktors, des EPR, in Flamanville auf der Halbinsel Cotentin (Normandie).

Da es in Frankreich bereits eine Überproduktion gibt, brauchen wir keinen neuen Reaktor. Es handelt sich um ein Schaufensterprojekt, um Atomreaktoren weltweit verkaufen zu können und aufs Neue die Atomkraft in Frankreich und in Europa durchzusetzen. Finnland hat einen dieser Reaktoren gekauft. Beim Bau gibt es große Probleme und bereits 2 Jahre Verzug.

Am 15. April 2006 haben wir eine Demonstration mit 30.000 TeilnehmerInnen in Cherbourg gemacht. DemonstrantInnen aus ganz Europa waren dabei – dafür bedanken wir uns.

Wir bereiten jetzt Demonstrationen in 5 Städten vor. Eine dieser 5 Städte ist sicher für Euch erreichbar.

- Rennes in der Bretagne im Westen
- Lille im Norden
- Strasbourg an der Grenze nach Deutschland
- Lyon im Südwesten
- Toulouse im Südosten

Wir appellieren an Euch, denn wir brauchen Eure Unterstützung.

Wir haben es satt, unter der atomaren Bedrohung zu leben. Aber diese Bedrohung, unter der wir leben, betrifft auch Euch alle.

Tschernobyl ist in der Ukraine, aber Weißrussland ist bis heute noch stärker von den Folgen der Katastrophe betroffen. Ein Atomunfall in Frankreich kann viele Opfer in Frankreich als auch in den Nachbarländern fordern. Man kann es nicht vohersagen, es kommt auf den Wind und die Niederschläge an...

Wir müssen immer mehr werden, um unseren PolitikerInnen zu zeigen, was für ein Europa wir wollen – ein Europa, in dem wir unsere Kinder gerne aufwachsen sehen wollen.

Wir sind es uns und unseren Kindern schuldig, unsere Vorstellung von einer anderen Zukunft und unseren Protest auf die Straße zu tragen. Protest gegen die rücksichtslose Atomlobby, die ausschließlich nach Profiten und hohen Börsenkursen giert.

Daher bitten wir Euch : Helft uns, helft Euch selbst am 17. März, in der Stadt, die Euch am nächsten liegt.

Kommt mit Euren Forderungen, mit Eurem Know-How, mit Euren Pressekontakten. Lasst uns zusammen sein an diesem Tag ( gelb gekleidet als Zeichen der Verbundenheit ) und daraus einen Tag des Aufbruchs in ein anderes, friedlicheres Europa machen.

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